2019 schloss Jens-Uwe Popp seine vierjährige Ausbildung zum Feldenkrais-Lehrer ab. Mit der Feldenkrais-Methode und der Alexander Technik befasste er sich bereits viele Jahre. In beiden Techniken geht es um die Frage, wie man seinen Körper oder letztlich sein gesamtes Selbst für das, was man erreichen möchte, einsetzt.

Beim Spielen eines Instrumentes ist diese Frage von Bedeutung, da der Körper der Vermittler zwischen der Ausdrucksabsicht und dem klingenden Ton ist. Wie der Körper gestimmt ist, wie leicht und ineinander greifend die Bewegungen sind, wird im erzeugten Klang hörbar sein.

Die Instrumentenhaltung ist bei den vielen eingesetzten Übestunden und der besonderen Spannungssituation auf der Bühne eine körperliche Belastung, die sich nicht selten in Einschränkungen am Bewegungsapparat niederschlägt. Hier hilft die Feldenkrais-Methode als Prophylaxe und bei bereits vorhandenen Einschränkungen.

Die Mechanismen, die zuvor für Musiker beschrieben wurden, greifen in ähnlicher Weise für andere Bereiche. Wiederkehrende einseitige Bewegungen und Belastungen, die zunehmend weniger den gesamten Körper ins Bild nehmen, können zu körperlichen Beeinträchtigungen und entspr. Beschwerden führen, sei es bei der Arbeit am Computer oder durch den häufigen Blick aufs Handy.

Auch hier ist die Feldenkrais-Methode ein geeigneter Weg, um die ganzkörperlichen Bewegungsabläufe wieder zu harmonisieren.

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